Blogtour – Mana Loa ~ Kleine Geschichte ~ Schicksalshafte Begegnung 2

Der letzte Tag der Blogtour ist heute und dafür hat sich Autorin Astrid Rose etwas spezielles ausgedacht ;) Eine kleine Geschichte “Schicksalshafte Begegnung” , die euch einen Einblick in die Magie von Mana Loa geben soll.
 
blogtour mana loa astrid rose
 
Aloha, ihr Lieben,
 
Ramona bat mich darum, etwas ganz Besonderes zum Abschluss der Mana Loa Blogtour zu machen. Und zwar gab sie mir die Aufgabe die Wörter – Hengst, Vulkan, Reiterhose, Dübel, Reklamation, Schweinebraten, Energiebälle, prickelt –in einer Kurzgeschichte einzubauen, die ich auf der Basis von Mana Loa schreiben sollte.
 
Bis zur letzten Minute habe ich überlegt, wie ich es umsetzen soll. Gestern Nachmittag schrieb ich dann ein paar Seiten, die sich letztendlich als der Anfang des nächsten Bandes besser eignen würden, weil es direkt nach dem Ende, des bald erscheinenden zweiten Bandes ansetzt.

 

Aber euch zu spoilern brachte ich nicht übers Herz und so setzte ich mich Abends noch einmal hin und begann von neuem.
 
Die Fans von Benjamin wird es freuen – die folgende Geschichte erzählt ein wenig, wie Ben die Situation um sich Tom und Nina im Jahre 2009 erlebte … lehnt euch zurück, genießt es, aber bekommt bitte keinen falschen Eindruck von ihm – Benjamin ist ein echt liebenswerter, pflichtbewusster Mann, auch, wenn es hier manchmal ein wenig anders rüber kommt ;)
 
 
Schicksalshafte Begegnung
 
~ Benjamin ~
 
Tom rief mich an! Ungläubig starrte ich auf das Display meines Telefons. Für viele war ein Anruf etwas Alltägliches. Für mich eigentlich auch. Als Chef einer großen Firmenkette, telefonierte ich jeden Tag mit x-beliebigen Leuten, doch dieser eine Anruf auf meiner Privatleitung, bedeutete mir mehr als ich sagen konnte.
Der Kleine, wie ich Tom gerne nannte, hatte jeden privaten Kontakt mit mir abgelehnt. Nachdem ich ihm das große Familiengeheimnis offenbarte, brach er alle Brücken nach Noelani ab. Selbst mit seiner Mutter wollte er über Monate hinweg nicht mehr reden, dabei vergötterte er sie von Kindheit an.
Vor gut sieben Wochen dann kam Christine freudestrahlend in die Küche des Strandhauses und erzählte aufgeregt, dass ihr Sohn angerufen habe. Das alleine war schon beachtenswert. Aber die Tatsache, dass er ihr von einem Mädchen erzählte, welches er kennengelernt hatte, glich einem Wunder.
Seitdem telefonierten die beiden jeden Tag, um sich nach ihrem gegenseitigen Wohlbefinden zu erkundigen. Aber den Kontakt zum Rest der Ohana lehnte er weiterhin kategorisch ab.
Neugierig, was er wohl von mir wollte, drückte ich auf den grünen Icon. »Aloha Tom«, sagte ich vorsichtig ins Telefon, weil ich nicht wusste, in welcher Stimmung er war.
»Aloha«, erwiderte er freundlich. »Ben, du musst mir zwei Gefallen tun. Ich brauche deine Stadtwohnung für zwei Wochen, und zwar mit dem gesamten Personal und auch Zugang zu Pool, Wellnessbereich und so weiter«, sprudelte es nur so aus ihm heraus.
Mir fiel ein Stein vom Herzen. So überschwänglich und glücklich hatte er seit über einem Jahr nicht mehr mit mir geredet. Wenn wir mal telefonierten, dann war es ein trockenes Gespräch über das Programm, an dem wir zusammenarbeiteten.
»Klar, gerne doch. Wann kommst du?«
»Gar nicht. Es ist als Geschenk für einen, ähm, Freund gedacht. Er heiratet in einer Woche und würde gerne mal nach Hawaii reisen. Ich möchte, dass es etwas Besonderes für ihn wird.«
Obwohl ich ein wenig enttäuscht war, blickte ich sofort in meinen Kalender, der bis ins übernächste Jahr mit Terminen voll war. Ich klickte auf den Zeitplan der Stadtwohnung. Erst Mitte August war sie wieder für auswärtige Geschäftspartner reserviert. »Kommt er direkt nach der Hochzeit?«, fragte ich nach.
»Nina, wann würde dein Bruder fliegen?«, hörte ich ihn am anderen Ende der Leitung sagen.
Eine leise Stimme antwortete. »Kommt auf den Flug an, denke ich. Urlaub hat er vier Wochen lang.«
»Warte mal kurz.« Es klickte und für gute zehn Minuten, hörte ich den Klang mehrerer Popsongs, die im Moment wohl in Deutschland hip waren.
Inzwischen war Rachel eingetreten und versuchte, mir mein Hemd aufzuknöpfen. Als ich sie abwehrte, hockte sich das Biest vor mir hin und zog mir tatsächlich die Hose bis auf die Knie runter.
»Lass das!«, herrschte ich sie an, doch sie grinste nur und ihre Zunge begann ein Spiel mit meiner Männlichkeit.
»Fuck!«, fluchte ich und keuchte zugleich auf. Sie wusste genau, was ich mochte und wie sie mich rumkriegen konnte.
»Ben?«, ertönte aus dem Telefon in dem Moment, indem ich mich ihr stöhnend entgegendrängte, um das Brennen zwischen meinen Lenden von ihren Lippen löschen zu lassen. »Lars käme am 04. August um kurz vor Mitternacht, mit einer Maschine von Noelani Air. Holst du ihn ab? Und gehst du auch mit ihm ins Archiv von Pearl und hilfst du ihm bei der Suche nach seinem Großvater? Du hast doch die Möglichkeiten dazu, oder?«
»Jaaa«, stöhnte ich heraus, als es mir kam.
»Wonderful! Mahalo nui loa. Du tust mir damit einen riesigen Gefallen. Danke dir vielmals …«
Rachel nahm mir das Handy aus der Hand und tippte auf den roten Icon.
»Was soll das?«, schnauzte ich sie an. »Das war Tom! Weißt du eigentlich, wie lange ich auf diesen Anruf gewartet habe?«
Erschrocken blickte sie mich an. »Es, es tut mir leid …«
»Ja sollte es auch!« Sofort nahm ich ihr das Telefon wieder ab und rief ihn zurück, doch die Leitung war dauerhaft besetzt.
»Na toll!«, fluchte ich, packte Rachel an den Schultern und zog sie zu mir hoch. »Das kostet dich was!« Unbarmherzig legten sich meine Lippen auf ihre und meine Zunge suchten ihre zu einem reizvollen Spiel auf.
Mit einem Ruck öffnete ich ihre Bluse, die zu ihrem Glück über Druckknöpfe verfügte. Meine Hände legten sich auf ihre kleinen, aber festen Brüste und kneteten sie.
Ein Stöhnen entwich ihr. Sie warf ihren Nacken zurück und bot mir damit ihren Hals und ihr Dekolleté zum Liebkosen dar. Doch mir war gerade absolut nicht nach Zärtlichkeiten. Dazu war ich einfach zu verärgert. Sie sollte zu spüren bekommen, dass ich selbst über mein Leben bestimmte und niemand sonst.
Ich packte sie, hob sie an und setze sie auf der Kante meines Schreibtisches ab. Da ich wusste, dass sie keinen Slip trägt, schob ich ihren Rock soweit hoch, wie ich musste, spukte auf meine Hand und ließ diese dann zwischen ihre Schenkel wandern.
Gleichmäßig verteilte ich die Feuchtigkeit in ihrer Mitte. Sie stöhnte auf und drängte sich meinen Fingern entgegen.
Das war für mich wie ein Aufruf. Ich zog meine Hand zurück und drang in sie ein.
Ihr spitzer Schrei ließ mich für einen Moment innehalten. Gekonnt schlang sie ihre Beine um meine Hüften und zwang mich dazu in ihr zu bleiben. Sofort ergriff ich ihre Beine und lockerte den Griff.
Süffisant lächelte ich sie an. Noch einmal stieß ich zu und entlockte ihr damit ein weiteres Stöhnen.
Das Funkeln ihrer Augen forderte mich auf, weiter zu machen. Aber ich dachte gar nicht daran. Mit einem Grinsen zog ich mich aus ihr zurück und zog mir meine Hose an.
»Wa … was tust du?«
Die Antwort bekam sie, als ich das Büro verließ – ich ging.
 
Erst auf der Toilette kam ich zur Besinnung. Ich blickte in den Spiegel und schämte mich für mich selbst. Diese Augenblicke, in denen ich fast die Kontrolle über mich verlor, hasste ich bis aufs Blut. Es war, als ob ich nicht ich selbst sei – doch wer war ich eigentlich?
Ich war ein fast dreißigjähriger Mann, der es innerhalb von sechs Jahren geschafft hatte, aus einer einfachen Plantage einen Konzern zu erschaffen, der weltweit agierte.
Das führte dazu, dass ich viele Menschen als meine Freunde bezeichnete. Doch der Dreh und Angelpunkt meines Lebens war meine große Familie, die immer zu mir stand und doch fühlte ich mich in Momenten wie diesen einsam.
Ja, ich war mit einer wundervollen, wirklich sexy anmutenden Frau, französischer Herkunft verheiratet, die ich als meine beste Freundin betrachtete. In dieser Ehe brachte sie zwei Kinder zur Welt, die ich abgöttisch liebte. Aber auch diese drei Personen vermochten nicht die Leere zu füllen, die in meinem innersten vorherrschte.
 
Es war ein nur ein kurzes Gespräch zwischen Tom und mir gewesen, doch an diesem kurzen Kontakt nagte ich das ganze Wochenende über. Und so war es für mich selbstverständlich seinen Bitten folge zu leisten. Dazu ließ ich Rachel sogar meine Termine für die nächsten zwei Wochen canceln, was sonst nicht meine Art war.
 
Toms Kumpel stellte sich als freundlicher, sehr witziger junger Mann heraus. In kurzer Zeit hatte ich soviel Vertrauen zu ihm gewonnen, dass ich ihn nach gerade mal anderthalb Wochen als Freund bezeichnete, ohne ihm in die Seele geblickt zu haben.
 
Es dauerte gar nicht lange, bis mir gewahr wurde, warum es dem Kleinen so wichtig war, dass ich Lars half. Tom hatte tatsächlich eine Freundschaft zu Lars´ Schwester Nina aufgebaut. Bei ihr hielt er es anscheinend nicht nur länger als eine Nacht aus. Nein, im Gegenteil, wenn ich Lars´ Glauben schenken sollte, hatte Tom es in all den Wochen noch nicht einmal geschafft, das Bett mir ihr zu teilen. Und dennoch begleitete sie ihn gerade hierher zu uns.
 
Eigentlich sollten meine Gedanken sich um das Verschwinden meiner Frau drehen, doch das taten sie nicht. Vielmehr wurde mein Verstand von einer Frau eingenommen, die ich noch nicht einmal kannte.
In wenigen Minuten würde sie an seiner Seite Toms das Strandhaus betreten und unsere Familie kennenlernen. Ja, das war etwas Besonderes – noch nie zuvor hatte Tom der Ohana eine Frau vorgestellt. Mein Vater mutmaßte bereits seit Jahren darüber, dass er vielleicht gay sein könnte. Ich wusste es jedoch besser. Schließlich hatten wir uns einst in einem Wettstreit um das Herz von Kalama befunden – den Sieg holte ich mir.
Tom ließ nie etwas anbrennen. Die Frauen, die er im Sturm eroberte, blieben nicht lange genug, um sein Herz erobern zu können. Um so neugieriger war ich nun auf die Frau, von der mir Lars´ seit Tagen in den höchsten Tönen vorschwärmten. Mit jeder Silbe ließ er durchklingen, wie stolz er auf seine große Schwester war. Sie hatte sich wohl nach einem schweren Schicksalsschlag wieder aufgerappelt und war seit Kurzem sogar Rechtsanwältin.
In diesem Moment wurde meine Aufmerksamkeit auf den Weg neben der Garage gelenkt.
›Tatsächlich‹, kam mir in den Sinn. Bereits als Josh vorhin aus dem Phaeton stieg, indem ich Tom erwartet hatte, vermutete ich, dass er sich ein Pferd ans Tor bringen ließ. Nun stand ich bereits seit über einer Stunde hier auf meinem Balkon und beobachtete jeden Winkel des Rundlings. Ich wollte es sein, der den ersten Blick auf die Frau warf, die Tom so bezauberte.
 
Bevor sie mich überhaupt bemerkte, hatte ich sie schon voll im Visier. Dieses blonde Wesen hatte innerhalb von wenigen Wochen geschafft, was andere bereits seit Jahren vergeblich versuchten. Sie hatte Toms Herz erobert.
Doch wie ich sie jetzt vor mir sah, fragte ich mich nur eins: Wie hatte sie es geschafft, ihn für sich zu gewinnen? Sie war nicht nur vom Aussehen anders, wie all die anderen, derer Tom schon hatte.
Der Kleine stand wie ich auf dunkelhaarige, sehr selbstsicher wirkende Frauen. Lediglich Rachel war von Natur aus blond. Bei unseren ersten Treffen trug sie jedoch ihr Haar dunkel gefärbt.
Rachel wirkte nicht nur von sich eingenommen. Nein, sie wusste genau, was sie wollte und das war von Anfang an ich. Bevor ihr Vorstellungsgespräch bei mir überhaupt richtig angefangen hatte, lag ich mit ihr auf dem Teppich und verfing mich mit ihr in einem wilden Spiel um Macht und körperliche Überlegenheit.
Meine ehemalige Verlobte und jetzige Assistentin beherrschte es perfekt einem Mann das zu geben, wonach er sich sehnte. Doch bei diesem weiblichen Geschöpf, welches sich immer wieder nervös umblickte, konnte ich absolut keine Selbstsicherheit erkennen. Ständig blickte sie Tom an, so als hoffte sie, er würde sie einfach nur an die Hand nehmen und durchs Leben führen.
Seinem Gehabe nach zu urteilen, schien er ihr zu erklären, wer in welchem Haus wohnt und sie schien jedes seiner Worte regelrecht in sich aufzusaugen.
Von hier aus wirkte sie eher schmächtig, verletzlich und unsicher. Und ich fragte mich ernsthaft, ob sie überhaupt schon volljährig ist.
Tom nahm sie bei der Hand und führte sie in meine Richtung. Instinktiv schritt ich in den Schatten. Ich weiß nicht, warum, aber irgendetwas sagte mir, dass es noch nicht Zeit war, mich ihr zu zeigen.
Plötzlich und völlig unerwartet hob sie ihr Gesicht. Ihre saphirblauen Augen bohrten sich direkt in meine Seele. Mir blieb bei diesem Anblick für einige Augenblicke die Luft weg. Ja, ich zitterte sogar. Mein Atem ging stoßweise und nur mit Mühe konnte ich verhindern, dass sie es sah. Sie musterte mich innerhalb von Sekunden und spätestens jetzt wusste ich, dass in dieser unscheinbaren, wundervollen Fassade ein Geschöpf Gottes ruhte.
›Auê!‹, schoss es mir in den Kopf, so sehr hatte sie mich verblüfft. Ich kannte viele Frauen, doch keine wirkte so anmutend, schüchtern und strahlte dabei doch eine so starke Persönlichkeit aus, wie sie.
So schnell, wie sie mich angesehen hatte, senkte sie ihren Blick auch wieder.
Kaum, dass die beiden aus meiner Sichtweite waren, ging ich an den Kühlschrank und holte mir eine Scheibe Schweinebraten heraus. Doch egal, was ich aß oder trank. Alles schmeckte gerade sehr fade.
Was auch immer, ich in den nächsten Minuten tat – dieses Mädchen ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Irgendetwas an ihr irritierte mich, also entschloss ich mich dazu, Antworten einzuholen.
Ich zog mir meine Reiterhose an und begab mich in den Stall. Josh, der Stallbursche war noch wach und auf mein Bitten hin, sattelte er mir mein Pferd Devil.
Auf diesem ritt ich bis zur Grotte meiner Ahnen. Einem spirituellen Ort, indem die Gebeine von Okelani ihre letzte Ruhestätte gefunden hatten. An diesem Ort wurde mir vor zehn Jahren von meiner Urgroßmutter offenbart, dass ›die Eine, die verloren scheint‹ zurückkehren würde und mein Leben an das ihre gebunden war.
Jetzt stand ich hier und wusste nicht einmal, warum ich ausgerechnet hierhin ritt. Ich horchte tief in mich hinein. Manchmal gab ich mir selbst Antworten auf Fragen, die ich alleine nicht beantworten konnte. Doch wie immer, wenn es um Okelani ging, blieb die Stimme in mir still.
Immer noch verunsichert ritt ich nach kurzer Zeit zurück und übergab Josh sogleich die Zügel. Der hängte sie zunächst in den Haken in der Wand ein, doch der löste sich. Im letzten Moment konnte ich meinen wilden Hengst noch an der Trense fassen.
In Gebärdensprache erzählte Josh mir, dass er Joseph, den Stallmeister bereits mehrfach gesagt hatte, dass einfache Dübel kein Pferd halten könnten. Doch der weigerte sich vehement, die Großpackung beim Händler zu reklamieren. Sofort versprach ich dem Knaben am nächsten Morgen mit Joseph zu reden und stiefelte zurück in mein Haus.
Dort wurde ich von Rachel und den Kindern empfangen. Mit den Zwillingen im Schlepptau ging ich hinüber ins Strandhaus meiner Eltern. Rachel, die seit Stunden auf die Kinder achtete, folgte uns. Ich akzeptierte sie in meiner Nähe, solange sie mir nicht zu nahe trat. Auf negative Presseberichte, weil man uns vielleicht eine neue Beziehung hinterhersagen konnte, verzichtete ich gerne.
Die große Pendeluhr in der Halle schlug zur Mitternacht, als wir die Halle des Hauses meines Vaters betraten.
»Oh, mal eine Frau mit Manieren. Du hast dazugelernt Tom … Europa scheint dir gut zu bekommen«, sagte ich, als ich hörte, wie das Mädel meinem Vater für seine Gastfreundschaft dankte.
Sofort wirbelten alle zu mir um und blickten uns überrascht an. Sie jedoch musterte mich von oben bis unten. Wie ein Raubtier, welches Beute witterte, betrachtete sie mich.
Bereits jetzt konnte ich die Luft zwischen uns knistern hören. Sie war wie ein schlafender Vulkan für mich. Würde er einmal ausbrechen, bedeutete es Verderben, aber auch ein wahnsinniges Schauspiel von Naturgewalten.
In dem Moment, als ihre Augen auf meine trafen, wusste ich, dass ich bereit war, mich dem Feuer zu stellen.
»Aloha … da mich anscheinend niemand vorstellen möchte, werde ich es wohl selbst machen müssen«, sagte ich in einem gespielt beleidigten Ton und schritt ganz dicht an sie heran.
Die Hand, die ich ihr entgegen hielt, nahm sie in ihre Finger. Es prickelte nur so vor Anspannung zwischen uns. Mein Magen krampfte für einen Moment und ich musste wirklich an mir halten, sie nicht an mich zu ziehen. Unser Hände hielten sich nur Sekunden und doch fühlte ich die geballte Energie, die zwischen uns war.
»Darf ich vorstellen, Nina, das ist mein … Cousin Benjamin.« Tom drehte sich zu mir. »Ben darf ich dir wiederum Nina vorstellen. Sie ist meine Freundin.« Der scharfe Unterton, den der Kleine hatte, war nicht zu überhören.
In diesem Moment war ich mir wieder bewusst, wen ich da vor mir hatte. Es war nicht irgendeine Person, der ich gegenüberstand. Nein, es war die Freundin meines engsten Vertrauten. Ihn zu hintergehen würde ich nicht wagen.
Diese Frau – ja, sie war eine und was für eine – war ab sofort tabu für mich! Nur fragte ich mich, ob der Teufel in mir es auch wohl so sah.
 
So, ihr Lieben, damit endet die kleine Reise durch die Welt, in der ich seit fast (also in zwei Tagen) Jahren lebe und die viel inzwischen wirklich in ihren Bann gezogen hat.
Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß daran mich, meine Teams und auch Mana Loa ein wenig genauer kennenzulernen.
Und, wen es interessiert, wie diese Geschichte da oben weiter geht, ist gerne eingeladen, sich Mana Loa ~ Familienbande und demächst auch Seelenbande durchzulesen.
Viel Glück beim Gewinnspiel und ganz viel Spaß beim Eintauchen und Untertauchen wünscht euch
Astrid Rose
 
blogtour mana loa rätsel

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2 thoughts on “Blogtour – Mana Loa ~ Kleine Geschichte ~ Schicksalshafte Begegnung

  1. Reply karin Aug 6,2014 09:53

    Hallo und guten Morgen,

    auch der Schluss der Tour war noch einmal sehr interessant und spannend.

    Danke an alle für diese tolle Blogtour.

    LG..Karin..

  2. Reply Ute Z Aug 6,2014 12:05

    Huhu,
    da habt ihr ja alls eine schön Tour hinter euch.
    Die liebe Astrid hatts ja als mal gar nicht so einfach gemacht,
    zum Glück habe ich das Buch zweimal gelesen he he .
    Liebe Grüße
    lieben Danke an alle
    **huuhu winke**
    Astrid
    Liebe Grüße
    Ute

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