GRATISBUCH ZUM WOCHENSTART – eBook Der schwarze Fürst der Liebe

Die Aktion “Gratisbuch zum Wochenstart“ möchte noch mehr Leser erreichen, darum wurde der Terminplan etwas geändert. Jetzt gibt es die eBooks bereits Sonntag + Montag gratis.
 
april03
 
Deshalb hier der neue Plan:
19./20.4. Der schwarze Fürst der Liebe
26./27.4. Duocarns – Die Ankunft (Sonderedition)
03./04.5. Butch – Neben der Spur
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Unterstützt wird diese Aktion von folgenden Blogs:
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Starten wir also neu mit dem historischen Roman „Der schwarze Fürst der Liebe“.
Das Buch wurde benannt nach einem Gedicht von Dschela ed-Din Rumi aus dem Jahr 1231:
 
Der schwarze Fürst der Liebe
Liebe hat mich des Schlafs beraubt: Das tut Fürst Liebe.
Fürst Liebe pfeift auf Seele und Vernunft.
Ein schwarzer Löwe ist er, hungrig und wild,
Der nur das Herzblut trinkt von Liebenden.
 
Fürst Liebe packt dich sanft und schleift dich dann
zur Grube: Stürzt du hinein, schaut er gelassen zu.
Fürst Liebe ist ein Despot, ein herzloser Richter,
der Unschuldige foltert und mißbraucht.
 
Fall du ihm in die Hände, und du weinst Ströme,
Entflieh ihm und du gefrierst zu Eis.
In jedem Augenblick zerschlägt er tausend Becher.
Näht hundert Kleider und reißt sie dann in Fetzen.
 
Zehntausend Augen bringt er zum Weinen,
Und ihn bringt das zum Lachen.
Tausend metzelt er hin, und sie sind ihm einerlei.
Niemand entrinnt seinen Ketten durch List oder Wahnsinn,
Niemand entschlüpft seinen Netzen, wie weise er auch sei.

Klappentext:

Bartel ist Söldner, Dieb und Wegelagerer: Rau, ungehobelt und schlagkräftig. Er führt seine Räuberbande mit harter, aber gerechter Hand. Sein Leben verändert sich, als er eine Hexe vom Pranger entführt. Engellin beeinflusst das Leben der ganzen Bande und treibt einen Keil in die Freundschaft zu seinem besten Freund Rudger.

Der Wirbel der Ereignisse reißt alle in die Tiefe, bis nur noch wenige übrigbleiben.

Das Buch beschreibt temporeich, spannend und gefühlvoll eine Männerfreundschaft, Liebe, Eifersucht, Intrige, Kampf, Tod, Schuld und Sühne. Pat McCraw würzt diesen Reigen mit einer dezenten Prise Erotik.

Leseprobe:

Bartel hatte nicht erwartet, sie vor dem Haus vorzufinden. Engellin saß auf der Bank. Ein letzter Sonnenstrahl verfing sich in ihrem hochgesteckten Haar, glänzte golden und verschwand.
Warum saß sie dort in der Kälte? Wartete sie auf ihn? Sofort machte er sich Sorgen, dass sie sich unterkühlen könnte. Aber ihre grünen Augen strahlten zu ihm auf, als sie ihm eine Hand reichte, damit er ihr aufhalf. Sein Herz tat einen Satz. Er fuhr unter den Wollumhang, den sie trug, und legte den Arm sanft um ihre schlanke Mitte. Aus dem Blockhaus roch es nach Essen. So hatte er es sich immer erträumt: Eine schöne Frau, die auf ihn in einem gemütlichen Heim wartete, das wunderbar nach Fleisch duftete. Die Hunde verschwanden in den Hütten, die er ihnen für den Winter an die Hauswand gebaut und dick mit Stroh ausgestopft hatte. Er zog Engellin mit ins Warme.
»Warte!«, forderte sie kurz, nahm ihm die erlegten Kaninchen ab und hängte sie hoch unter das hervorstehende Dach. Eilig folgte sie ihm.
Es hatte sich einiges verändert, seit Engellin zu ihm gekommen war. Das Haus war nicht länger ein öder Holzschuppen mit Lager und Feuerstelle, sondern es war zu einem Heim geworden. Er spürte Engellins mahnenden Blick auf seine Stiefel. Also entschied er, sie auszuziehen. Sie nahm ihm das erdverkrustete Schuhwerk aus der Hand, bevor er es in die Ecke schmeißen konnte, und stellte es leicht seufzend neben die Tür.
Sie bewegte sich von Tag zu Tag besser und fließender. Die Heilung schritt voran. Bartel erfasste ihr herzförmiges Gesicht und küsste sie leidenschaftlich. Kaum hatte er ihre Lippen berührt, machte sich sein Schwanz in seiner Lederhose stramm. Hatte er sie zu grob gepackt? Sie versuchte ihm ständig zu vermitteln, dass er zärtlich sein sollte, jedoch, verdammt noch mal, das fiel ihm so wahnsinnig schwer. Er hatte Probleme behutsam zu streicheln. Seine Hände waren geeignet für den Kampf, für das Hämmern in seiner Schmiede, selbst für Feldarbeit – aber um zarte Frauenhaut zu verwöhnen?
Bartel betrachtete seine narbigen, wettergegerbten Pranken. Engellin nahm beide Hände sanft in ihre und küsste sie zärtlich. Das war ihm nicht recht und er zog sie fort. Er war schmutzig von der Jagd. – Sie sollte das nicht tun.
Irritiert sah er zu, wie sie erneut nach seinen Händen griff und auf ihre weichen Wangen legte. »Ich liebe den Geruch von Erde, Wald und auch Blut. Das ist schön!«
Während sie das sagte, glänzten ihre Augen und Bartel spürte, wie seine Erregung verflog und sich ein unendlich warmes Gefühl in seiner Brust ausbreitete. Sie konnte alles von ihm haben! Er würde sie immer mit Hingabe verehren – gleichgültig, was kam.
 
 
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Kostenlos am Sonntag, 19.4. und am Montag, 20.4.

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